Das Unternehmen bayerische Motoren Werke AG, kurz BMW, ist aus der Branche nicht wegzudenken. Der deutsche Hersteller mit Stammsitz in München erstreckt sein Produktangebot von Automobilen über Motorräder und Motoren.
Im Jahr 1922 begann die Erfolgsgeschichte mit Frans Josef Popp. Er bildete die Führung des Konzerns bis 1942 und legte ein solides Fundament. In den Anfangszeiten setzte Popp auf den Bau eines Flugzeugmotors mit Überverdichtung. Durch die Beauftragung der preußischen Heeresverwaltung, 2000 Motoren zu bauen, konnte sich Popp etablieren. Durch den Versailler Vertrag wurde dem Unternehmen untersagt, sein einziges Produkt, nämlich Flugzeugmotoren, für den Zeitraum von fünf Jahren herzustellen.
Begleitet von mehreren Namenswechseln entwickelte das Unternehmen im Jahr 1923 in der Rekordzeit von nur 5 Wochen das erste BMW-Motorrad des Typs R 32. Das damals entwickelte Grundprinzip des Motorrads, nämlich Boxermotor und Kardanantrieb im Doppelrohrrahmen, hat bis heute Bestand.
Durch die Übernahme des Kleinwagenherstellers Dixi wuchs das Unternehmen zum Automobilhersteller. Das erste Serienauto 3/15 PS ging 1929 in Produktion.
Auch der Zweite Weltkrieg führte das Unternehmen erneut in die Rüstungsindustrie. In der Nachkriegszeit wankte die wirtschaftliche Situation des Konzerns, konnte dann aber mit der Hilfe des Unternehmers Quandt saniert werden. 1961 entwickelte BMW die „Neuen Klassen“. Fahrzeuge wie der 1600, 1800 und der 2000 fuhren dem Konzern große Gewinne ein.
Neben gängigen Fahrzeugen setzt BMW vor allem auf Sportvarianten wie das 3er Cabrio, die Z-Serie und der BMW Gran Coupé.
Die moderne Automobilgeschichte wurde von BMW nicht zuletzt durch die Entwicklung alltagstauglicher Wasserstoff-Fahrzeuge nachhaltig mitbestimmt.


































