Die Marke Bugatti hat eine lange Tradition. Im Jahr 1909 gründete Ettore Bugatti den Autohersteller in Molsheim, Elsass. Das Gebiet gehörte damals zu Deutschland. Im Ersten Weltkrieg ging das Elsass allerdings an Frankreich. Von 1909 bis 1963 wurden dort Sportflitzer entwickelt und gebaut. Seit jeher hat die Marke einen guten Ruf. Die Sportwagen galten immer als die besten und exklusivsten ihrer Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es mit der Firma aber immer mehr bergab.
Ettore Bugatti plante zwar sehr viele Automobile, aber wenige davon gingen allerdings in Serie. Die berühmtesten waren der Rennwagen Type 35, der gigantische Royal und der Sportwagen Type 55. Vor allem im Rennsport tat sich Bugatti hervor. Die Firma feierte Tausende von Siege in nur wenigen Jahrzehnten. Dem Type 10 gelang gleich in seinem ersten Rennen ein Vierfach-Erfolg. Der Type 35 ist bis heute der erfolgreichste Wagen, der je im Rennsport unterwegs war. Er feierte über 2000 Siege.
Mit einem anderen Projekt landete Ettore Bugatti jedoch Bruchlandung. Das Flugzeug 1000 P stieg nie in die Lüfte. Der Schienenbus SNCF XB 1000 war dagegen sehr erfolgreich.
Der Zweite Weltkrieg zerstörte die Firma schließlich. Ettore Bugatti starb 1947. Bis zu 30 Millionen Euro bringen Originalautos des Firmengründers heute. Nach einigen Besitzerwechseln liegt der Name Bugatti seit 1998 bei Volkswagen. Jedoch wollen nicht mehr so viele Menschen viel Geld für einen der Luxus-Rennmaschinen ausgeben. In Wolfsburg beschloss man, ab 2014 Abstand von Sportwagen zu nehmen und stattdessen auf Limousinen auf Basis des Audi A8 zu setzen.

