Der in Auburn Hills (Michigan, USA) ansässige Automobilhersteller Chrysler wurde 1925 gegründet. Durch die Übernahme von Dodge Brothers INC, selbst viermal so groß wie das übernehmende Automobilunternehmen, wuchs der Konzern im Jahr 1928 zum drittgrößten Automobilhersteller der USA heran. Zum damaligen Zeitpunkt gehörten Dodge, Imperial, DeSoto und Plymouth zu den Zugpferden des Konzerns.
Vor 1960 gelang es dem Unternehmen, den europäischen Markt für sich zu gewinnen. Durch Anteilskauf der französischen Firma Simca von Ford gelang dem Konzern die Übernahme von 63 Prozent des Firmenvolumens. Es folgten der Einstieg in die schwächelnde Rootes-Gruppe und die spanische LKW-Marke Barreiros Diesel SA. Wegen wirtschaftlicher Diskrepanzen verkaufte Chrysler seine Aktivitäten innerhalb Europas im Jahr 1978 an Peugeot. Durch eine 1,5 Milliarden USD schwere Bürgschaft konnte das Unternehmen 1979 einen drohenden Konkurs abwenden.
Ab 1980 gelang dem Automobilhersteller die Rückkehr auf die Erfolgsspur und sicherte sich mit dem Chrysler Voyager und dem Renault Espace die Marktposition im Bereich der Minivans.
Durch den langfristigen Erfolg zeigte Daimler-Benz Interesse an einer Fusion, weshalb 1998 der Zusammenschluss zur Daimler Chrysler AG beschlossen wurde.
Durch die einbrechende Finanzkrise im Jahr 2008 brach der Umsatz um 30 % ein. 4 Milliarden US-Dollar Finanzspritze sollten erneut den drohenden Konkurs abwenden. Mit der Chapter 11 gewährte US-Präsident Obama dem Konzern Schutz vor seinen Gläubigern. Es folgte eine Allianz mit dem Unternehmen Fiat.
Fortan will sich Chrysler auf eine kleinere Produktpalette konzentrieren, um die globale Marktposition zu festigen. Nach wie vor gehören Dodge, Jeep und Global Electric Motorcars zur Produktpalette des Unternehmens.








