Ducati stellt Motorräder her und hat seinen Sitz im italienischen Bologna. Angefangen hat es aber mit dem Bau von Radioteilen. Die Brüder Adriano und Marcello Ducati machten sich 1926 mit einer eigenen Firma selbstständig. Nach Ende des zweiten Weltkriegs erweiterte das Unternehmen sein Tätigkeitsfeld und stellte den Fahrradhilfsmotor Cucciolo her. Ab 1953 wurde die Firma dann aufgeteilt, die eine Hälfte stellte Elektronikteile her, die andere Hälfte spezialisierte sich auf den Motorradbau. Im Laufe der Jahre fielen dann die Lieferungen von Radioteilen komplett weg. Heute gehören 51 Prozent der Firma der italienischen Investindustrial Gesellschaft.
Der Motorradhersteller aus Italien ist auf vielen Felder der Zweiradherstellung tätig. Kein Modell gleicht dem anderen. Es finden sich königswellengesteuerte Viertakter im Portfolio, genau so wie kettengesteuerte oder zahnriemengesteuerte Viertakter. Außerdem stellt Ducati auch zahnradgesteuerte Vierzylindermaschinen her.
Besitzer eines Motorrades des italienischen Herstellers nehmen an ihrer Maschine oft Veränderungen vor. Fans der Marke gibt es weltweit. Sie sind sehr engagiert, schwören auf den Hersteller und organisieren sich im D.O.C. (Ducati Owners Club). Dieser Verein organisiert regelmäßig Treffen, bei denen die Besitzer ihre Ducatis ausfahren. Zu den bekanntesten Modellen zählen die Elite Sport, Desmo 900 Supersport, die 748 und 749, die Monster S2R und 996 sowie 916.
Auch im Sportbereich ist Ducati tätig. In der Motorrad-WM-Wertung konnte der Australier Casey Stoner im Jahr 2007 den ersten Titel für die Italiener holen. In der Superbike-Weltmeisterschaft war man erfolgreicher. Dort regnete es ab 1990 13 Fahrer- und 15 Konstrukteurs-Weltmeistertitel.
