Fiat wurde 1899 von acht Personen gegründet. Der Markenname stellt eine Abkürzung dar für Fabbrica Italiana Automobili Torino, also italienische Autowerke Turin.
Das erste Modell war der 3 1/2 HP. In den Jahren 1899 bis 1900 wurden cirka 20 Exemplare hergestellt. Bereits 1903 begann der Export der Fahrzeuge nach Frankreich, England und in die USA, wo Fiat sehr aktiv im Motorsport war. Gegensätzlich war die Entwicklung in Europa, wo man sich zu dieser Zeit eher auf den Bau von Flugzeugmotoren konzentrierte. 1925 führten die Italiener zusammen mit dem neuen Modell 509 auch den Kreditkauf ein, um den Absatz der Fahrzeuge zu steigern. Anfang der 1930 Jahre wurden neue Wege beim Design gegangen; ein Schritt, der international viel Beachtung fand und gelobt wurde. Mitte der 1970er Jahre wurden viele Modell von Fiat in Ostblockländern und in der Türkei als Lizenz-Nachbauten von dortigen Unternehmen hergestellt. Seit den 1980er Jahren begann ein durch verfehlte Modellpolitik eingeleiteter Abstieg, aus dem sich Fiat nur durch zahlreiche Umstrukturierungen befreien konnte.
Betriebsgewinne werden seit 2005 wieder verbucht. Außerdem war der Grande Punto 2006 das meistverkaufte Auto Europas. Dies sind Anzeichen für den Aufwärtstrend bei dem norditalienischen Autobauer. Fiat hat Modelle in allen Fahrzeugklassen im Angebot. In der öffentlichen Wahrnehmung wird das Unternehmen jedoch hauptsächlich mit Kleinwagen in Verbindung gebracht. Diese Entwicklung wurde durch die Neuauflage des Fiat 500 noch verstärkt.
Der Konzern wirbt immer wieder für seine Innovativität, indem die Tatsache betont wird, Fiat habe die emissionsärmste Modellpalette der Welt.























