Henry Ford gründete seine Fabrik 1903 in Detroit. Die Automobilindustrie steckte noch in den Kinderschuhen. Und die Ford-Werke sorgten für Innovationen. Ein radikaler Umbruch war die Einführung der Fließbandproduktion im Jahr 1913.
Das erste Modell des Unternehmens war das Model A. Arbeitete das Unternehmen zu anfangs noch erfolglos, wurde 1908 mit dem Bau des Tin Lizzy, das Model T, eine neue Zeitrechnung eingeläutet. Erst 1927 wurde die Produktion des Wagens eingestellt, bis dahin wurden 15 Millionen Fahrzeuge verkauft. Diese Zahl übertraf erst 1972 der VW Käfer. Die Werke kamen 1925 nach Deutschland. Zunächst als Ford Motor Company Aktiengesellschaft tätig, nannten sie sich 1939 in Ford-Werke AG um. Seit 2004 sind es die Ford-Werke GmbH.
In allen Klassen und Kategorien lieferte das amerikanische Unternehmen Modelle, auch für die Landwirtschaft produzierte man Traktoren. Das bekannteste Modell ist wohl der Escort, der 1968 zum ersten Mal vom Fließband rollte. Bis 1997 gab es ihn in sieben verschiedenen Modellen. Bis zum Ende des Escorts im Jahr 2000 lieferte das Unternehmen noch eine Classic-Version des Kompaktwagens. Der Nachfolger ist seit 1998 der Ford Focus.
Der Kleinwagen Fiesta wird seit 1976 produziert. In 2008 wurde die siebte Modellgeneration vorgestellt. Weitere legendäre Modelle sind der Taunus, der in den 40er Jahren entwickelte wurde und erst in den 70ern Erfolge feierte und der Capri, ein Coupe, das Ende der 60er bis Anfang der 80er Jahre sehr beliebt war. Heute beschäftigt Ford weltweit 246.000 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von etwa 150 Milliarden Dollar.




































