Wer von einem Geländewagen spricht, verwendet nicht selten das Wort Jeep. Der Markenname hat sich so zu einem Gattungswort entwickelt. Angeblich geht der Name auf die Zeichentrickfigur Eugene the Jeep aus der Serie Popeye zurück.
Der erste Jeep rollte 1940 vom Band. Die US-Armee hatte die Produktion tausender leichter Geländewagen ausgeschrieben. Anfangs wurde der hohe Bedarf für den Zweiten Weltkrieg durch eine Herstellung des Autos von den drei Firmen Bantam, Willys-Overland und Ford gedeckt. Unter verschiedenen Namen wurden so mehrere Hunderttausend Fahrzeuge bis Kriegsende fertiggestellt.
Die erste zivile Ausgabe erblickte dann am 17.6.45 das Licht der Welt. Sie wurde als CJ-2A von Willys Overland gebaut. Die CJ-Reihe setze sich noch bis in die 1980er Jahre fort und dann durch den Wrangler ersetzt. Bereits in den 1940er Jahren begann die Geschichte des Jeepster. Es handelt sich hierbei um den Vorgänger des heutigen Cherokee. Der Station Wagon, der auch Mitte des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal gebaut wurde, entwickelte sich weiter zum heutigen Grand Cherokee. Neben Compass und Patriot bilden diese Modelle das Portfolio der heute zu Chrysler gehörenden Marke.
Die Zukunft der Marke liegt wie bei den meisten Automarken am globalen Markt. Es gibt Joint Ventures, die den weltweiten Vertrieb sicherstellen sollen. So bauen die Beijing Jeep Corporation in China, die Mahindra & Mahindra Limited in Indien und die Magna Steyr in Österreich Jeeps und erleichtern den Vertrieb in den jeweiligen Regionen.










