Die Marke Lada ist in Deutschland eher Bewohnern der Neuen Bundesländer bekannt. Dort gehörte das russische bzw. ehemals sowjetische Auto mehr zum Straßenbild, als dies in Westdeutschland der Fall war. Auch in Österreich waren die Fahrzeuge immer verbreiteter als in Deutschland.
Lada ist eine Marke des Automobilkonzerns AwtoWAS. Dieser wurde 1966 gegründet und produzierte zunächst mit der Lizenz von Fiat Modelle unter eigenem Namen für die Märkte des damaligen Ostblocks. Zum Dank wurde die Werksstadt von AwtoWAS von Stawropol-Wolschskij in Togliatti nach dem damaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Italiens, Palmiro Togliatti, umbenannt.
Bis 1984 wurden die Modelle von Lada auf Basis des Fiat 124 produziert. Heraus kamen dabei die Modelle 1500, 1300, 1600, 1500s und 1300s. Vor Einführung des Namens Lada Anfang der 1970er Jahre fuhren die Wagen als Schigull. Heute bietet Lada in Deutschland drei verschiedene Modellvarianten an. Erhältlich sind hierzulande der Kalina, der Priora und der Niva. Kalina und Priora gibt es jeweils mit Fließheck, Stufenheck und als Kombi. Der Niva, der Geländewagen der Marke, wird bereits seit 1975 produziert und ist damit das traditionsreichste Fahrzeug der Marke.
Zukünftig will das Unternehmen das Design seiner Modelle aufpolieren. Beim Autosalon in Genf 2007 wurde die Studie Lada C vorgestellt. Außerdem soll der 2190 Granta, der aus einer Kooperation mit Renault und Nissan entwickelt wurde und deutlich moderner als die bisherigen Modelle werden soll, erscheinen.











