Der Automobilhersteller Lotus Cars wurde von Cholin Chapman im Jahre 1952 gegründet und hat seinen Firmensitz in Großbritannien in Hethel bei Norwich.
Das erste Serienmodell kam unter dem Namen Lotus 6 mit einer kleinen Stückzahl von nur 100 Fahrzeugen auf den Markt. Auf dieses Modell folgte das Modell 8, das als Basis der Nachfolgermodelle Mk 9, 10 und 11 diente. Der Rennwagen Mk11 kam 1957 auf den Markt und gewann das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Mit diesem Modell begann die Rennsportkarriere des Wagens. Bis ins Jahr 2004 wurden zahlreiche verschiedene Lotus-Varianten produziert. Alle noch heute in der Produktion befindlichen Modelle kamen ab dem Jahre 2004 auf den Markt, darunter die Modelle Elise S2, Exige S2, Europa S, 2-Eleven und seit 2009 das Modell Evora.
Der Gründer Colin Chapman verstarb im Jahre 1982, vier Jahre später ging das Automobilunternehmen dann in den Besitz von General Motors über. General Motors wiederum verkaufte das Unternehmen im Jahre 1993 an Romano Artioli und seiner Firma ACBN Holdings S.A., dem auch der Autokonzern Bugatti Automobili SpA gehörte. Nur drei Jahre später wurde das Unternehmen Lotus von der Firma Proton aus Malaysia übernommen. Früher wurde das Rennsportteam Lotus von Lotus Cars mit Fahrzeugen ausgestattet, es folgte das Team Lotus Racing, das sich bis heute unter dem Mutterkonzern Proton an Formel-1-Rennen beteiligt.
2010 hat der Hersteller fünf neue Fahrzeuge angekündigt, welche als Neuauflage der Modelle Elan, Esprit, Elise und Elite in den Folgejahren auf den Markt kommen sollen.










