Die Mercedes A-Klasse ist die kompakteste Klasse des Automobilherstellers aus Baden-Württemberg. Sie gilt heute als Vorreiter der Vans. Bei Einführung gab es zwei Innovationen. Zum einen die Position des Motors, der bei einem Crash unter die Fahrgastzelle rutschte. Zum anderen die Sandwichbauweise des Bodens, die Platz für alternative Antriebe bietet.
Die Baureihe 168 wurde 1997 entwickelt. Bis 2004 fuhren diese A-Klassen durch die Welt. Dann kam die zweite Modellgeneration auf den Markt. Die Baureihe 169 bestach durch eine größere Spurweite. Ab sofort gab es die Mercedes A-Klasse nicht mehr nur als Fünftürer, sondern auch als Dreitürer. Allerdings fiel die Version mit kurzem Radstand aus dem Programm.
Seit 2005 stellt Mercedes die B-Klasse her. Sie ist verwandt mit der A-Klasse, zeichnet sich aber durch 21 cm mehr Radstand und eine 43 cm längere Karosserie aus. Von 2002 bis 2005 hatte Mercedes noch den Benz Vaneo im Programm. Dabei handelt es sich um einen Hochdachkombi, der auf der A-Klasse basiert.
Die Mercedes A-Klasse erlangte traurige Berühmtheit, weil sie bei dem sogenannten Elch-Test versagte. Bei dem Test geht es darum, die Stabilität eines Fahrzeugs zu testen. Das Vehikel kippte allerdings um, was einen großen Aufschrei in der Presse, nicht nur der Automobilpresse, nach sich zog. Außerdem prasselte Hohn und Spott auf die Macher der A-Klasse. Das Fahrzeug wurde daraufhin drei Monate nicht mehr ausgeliefert.
Der Schwerpunkt der A-Klasse lag einfach höher als bei anderen Autos der gleichen Klasse. Seitdem arbeitet Mercedes daran, andere Konzepte vorzulegen. Inzwischen liegt der Schwerpunkt nicht mehr so hoch.

















































