Der Mini gehört zu den bekanntesten Kleinwagen, der mittlerweile auch Kultstatus genießt. Ohne großen Komfort, aber immer originell – das schwebte der Austin Motor Company vor, als der Wagen entwickelt wurde.
Der Mini wurde von Sir Alec Issgonis Anfang der 1950er Jahre im Auftrag der Austin Motor Company entworfen. Der erste der kleinen Wagen lief bereits 1959 im englischen Birmingham vom Band. Um kein großes Risiko einzugehen, wurde das Grundmodell im Laufe der kommenden Jahrzehnte im Detail nur sehr wenig verändert.
In den ersten Jahren gab es lediglich den Mini, dem schließlich der Mini Metro und der Metro S folgten. Auch einige Sondermodelle kamen als Limousine mit verlängertem Heck, als Pick-up und auch als Van auf den Markt. Zu diesen Sondermodellen gehörte auch der Moke, eine Art Funmobil, das als Geländewagen genutzt werden konnte.
Richtig bekannt wurden die sparsamen Wagen, die nie länger als drei Meter waren, durch den Chefkonstrukteur John Cooper. Sein Name wurde zu einem Synonym und der Mini Cooper wurde ein weltweiter Begriff für Autos aus England. Im Jahre 2000 verkaufte die Austin Motor Company an den deutschen Autohersteller BMW, der den Kleinwagen als MINI weiterbaute.
Auch in der Zukunft möchte BMW den Kultwagen aus England, von dem zwischen 1959 und 2000 über 5,3 Millionen Modelle verkauft wurden, in seiner ursprünglichen Form belassen und lediglich den Komfort erhöhen und die Technik verfeinern.













