Maserati: Neue Modelle erhalten Chrysler-Motoren
Auf fünf Modelle soll das Portfolio des italienischen Autobauers Maserati bis 2014 wachsen. Dabei macht sich die verstärkte Zusammenarbeit von Fiat und Chrysler bemerkbar. So bedient sich das Traditionsunternehmen fortan aus dem Motorenregal von Chrysler.<
Damit profitiert der Sportwagenhersteller von der Partnerschaft zwischen dem Mutterkonzern Fiat und dem US-Hersteller. Ebenfalls wird der Allradantrieb aus dem Hause Ferrari zum Zuge kommen. Hinter diese Entscheidung steht unter anderem Fiat-CEO Sergio Marchionne.
Ebenso geht die Erweiterung der Produktpalette von Maserati bis ins Jahr 2014 auf fünf unterschiedliche Modelle auf ihn zurück. Konkret geht es hierbei um zwei GranTurismos, zwei Limousinen sowie einen SUV. Klar, dass die Italiener mit Ihren Limousinen und den GranTurismos vor allem gegen den “Platzhirsch”, den 5er BMW, antreten möchten, der SUV indes, wird einen Ferrari-Motor im Inneren tragen und soll jede Menge Luxus bieten.
Interessanter und ungewöhnlicher ist da die geplante neue Limousine, die unterhalb des Maserati Quatroporte positioniert werden soll. Hier wird ein Chrysler Pentastar V6 eingebaut, doch so ganz konnten die Italiener nicht ihre Finger von der Motorhaube lassen.

Eines der bisherigen Highlights: der Maserati Quattroporte Sport GT S. (Quelle: Maserati)
Gemeint ist, dass hier mit einem neuen, variablen Ventilsystem, bekannt als MultiAir, gearbeitet wird und im wahrsten Sinne des Wortes ein “frischer Wind” wehen soll. Gemeinsam mit den Turboladern werden so 400 PS auf die Straße gebracht, was sich wahrlich sehen und spüren lassen kann.
Des Weiteren soll Maserati neben dem Chrysler-Motor auf einen Hinterradantrieb setzen und auch leichtes Aluminium wird als Werkstoff zum Zuge kommen. Es darf also gespannt abgewartet werden, wie sich diese erste Maserari-Chrysler-Zusammenarbeit entwickelt.
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(ck)








