Mit dem Motorrad-Taxi durch den Straßenverkehr
Schlägt man in einem Lexikon das Wort Taxi nach, so ist in aller Regel von einem Fahrdienst mit Pkws die Rede. Dass das nicht zwangsläufig so sein muss, könnte sich in Zukunft in den beiden US-Metropolen New York und Los Angeles zeigen. Dort sollen in Zukunft auch Motorräder zum Einsatz kommen.
Die Idee ist dabei nicht neu, existieren eine Reihe von Städten in Europa bereits funktionierende Motorrad-Taxi-Dienste. In den USA ist das Geschäftsmodell von Moto Limos Club jedoch eine echte Innovation. Vor allem in der Rush Hour wird mir einer lebhaften Nachfrage gerechnet.
Gleich zu Beginn wird mit einer Reihe von Can-Am Spydern aus dem Hause Bombadier gestartet und zudem sollen 15 2012er Honda Goldwing eingesetzt werden. Aus Sicherheitsgründen müssen die Taxifahrer über eine Fahrerfahrung von mindestens 15 Jahren verfügen.
Die Idee mag auf den ersten Blick wenig originell klingen, doch ein Blick auf die Details ermöglicht interessante Einblicke. Die Helme der Beifahrer sind beispielsweise Bluetooth-fähig. Auf diese Weise lassen sich auf dem Sozius Konferenzgespräche führen. Zudem stellt der Moto Limos Club auf Wunsch wetterfeste Kleidung sowie Decken bereit und ist somit ganzjährig verfügbar.

Die Can-Am Spyder sollen für einen schnellen Transport während der Rush Hour sorgen. (Quelle: Flickr.com/ASTaylor)
Die Kosten für eine Mitgliedschaft in dem Taxi-Club sollen jährlich zwischen 125 und 250 US-Dollar liegen und eine Stunde auf einer Honda Goldwing liegt bei maximal 90 US-Dollar. Die immensen Kosten werden seitens des Clubs dadurch begründet, dass ein Motorrad jedem Stau trotzt und die Zeitgewinne beträchtlich ausfallen können.
Einen ersten Eindruck von den Fahreigenschaften, gibt es hier:
(ck)


















