Gemessen am Börsenwert ist Nissan der drittgrößte Automobilhersteller der Welt. Das japanische Unternehmen wurde 1911 als Kwaishinsha Motorcar Works gegründet. Den endgültigen Namen Nissan Motor Co., Ltd. erhielt es 1934. Während des Zweiten Weltkrieges stellte Nissan viele Teile seiner Produktion auf Kriegsgeräte um. Nach dem Krieg stand der Hersteller zunächt vor Problemen, da viele ehemalige Mitarbeiter zu Konkurrenten wie Toyota abwanderten. Eine Wende brachte die Möglichkeit, Modelle amerikanischer Hersteller als Lizenzautos herzustellen. Als in den 1990er-Jahren Japan von einer Finanzkrise heimgesucht wurde, geriet das Unternehmen in Schieflage. Eine Partnerschaft mit einem anderen Automobilhersteller wurde angestrebt und 1999 mit Renault geschlossen. Diese umfasst unter anderem die Entwicklung gemeinsamer Modellplattformen.
In Deutschland ist Nissan momentan mit Modellen in vier selbst definierten Fahrzeugklassen auf dem Markt vertreten. Da wären einmal die "City Cars" Cube, Pixo, Note, Micra und Tida. Hierbei handelt es sich um Kleinst- und Kleinwägen, hauptsächlich für den innerstädtischen Verkehr. In der Klasse "Crossover" tummeln sich der Juke, der Qashqai und der Murano. Unter diesen Labels verkauft Nissan seine SUVs. Die Offroader sind in der Kategorie "4x4" zu Hause. Hier fahren X-Trail, Pathfinder und Navara. Schließlich gibt es noch die Sportwagen 370 Z, 370 Z Roadster und GT-R.
Die Zukunft soll für Nissan der LEAF, ein Elektroauto, erobern.







































