Als Crossover-SUV ist der Nissan Qashqai aus der Produktlinie des Automobilherstellers Nissan erhältlich. Die Fahrzeugvorstellung fand im September 2006 auf dem Pariser Automobilsalon statt und wurde als Serienfahrzeug im Februar 2007 auf dem deutschen Markt eingeführt. Dabei reiht sich das Modell zwischen Tiida und X-Trail ein. Die Studie zum Qashqai wurde unter gleichem Namen auf dem Genfer Autosalon im März 2004 vorgestellt.
Als erstes entworfenes Modell im neu eröffneten Nissan Design Center Europe in London, rollt das Fahrzeug im britischen Werk in Sunderland vom Band. Die für das Fahrzeug verbaute Technik stammt dabei aus dem Cranfield-Entwicklungszentrum. Drei verschiedene Versionen werden angeboten. Als Basis ist eine Visia-Ausstattung erhältlich. Acenta bildet die Mittlere und Tekna die Topversion. Alle Versionen sind serienmäßig mit Klimaanlage bzw. –automatik, Zentralverriegelung, elektrischen Fensterhebern und einem CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung ausgestattet. Für die Sicherheit erstreckt sich die Ausstattung über sechs Airbags, Nebelscheinwerfer, ABS, ESP, HFC, EBD und CBC.
Der Nissan Qashqai schnitt beim NCAP-Crashtest mit dem besten Ergebnis im Testbereich des Insassenschutzes mit 36,8 von 37 möglichen Punkten ab. Das war das beste Ergebnis in 10 Jahren Testerfahrung. In den höherpreisigeren Versionen bzw. gegen Aufpreis sind Ledersitze, 17-Zoll-Leichtmetallräder, Xenonscheinwerfer, Panoramaglasdach, CD-Wechsler oder ein Navi mit Rückfahrkamera erhältlich.
Der SUV ist mit Multilenker-Einzelradaufhängung erhältlich und steht entweder als Front- oder Allradantrieb in vier Motorisierungen zur Verfügung. Ab 2008 ist eine verlängerte Version unter der Bezeichnung Nissan Qashqai+2 erhältlich. Ausgestattet mit einer dritten Sitzreihe, deren zwei Sitzplätze einzeln im Fahrzeugboden versenkt werden können, präsentiert sich das neue Modell auch in einer deutlich moderneren Optik.




































