Der Opel Agila ist der kompakte Alleskönner und galt in den ersten beiden Generationen noch als Mikrovan. Seine Größe konnte er durch seine Bauweise, die einem Van nachempfunden wurde, gut kompensieren. Deutlich kürzer als der Corsa, zählte er zu den kleinsten unter den Kleinen.
Im Jahr 2000 trat das Modell Opel Agila das erste Mal in Erscheinung. Die Studie Conzept-A diente im Jahre 1999 als Grundstein für die Herstellung des Autos. Gebaut wurde er im polnischen Gleiwitz und war mit Diesel- oder Benzinmotor erhältlich. 2003 optimierte der Hersteller den Kühlergrill mit einer integrierten Chromstrebe und nach einem weiteren Jahr mit einem stärkeren Motor.
Fünf Jahre später im Jahr 2008 wurde sein Nachfolgermodell, der Opel Agila B, erstmals in Frankfurt vorgestellt. Durch die Veränderungen an der Karosserie entstand ein dynamischeres Erscheinungsbild, das nun allerdings nicht mehr an einen Van erinnerte. Die umklappbare Rückenlehne brachte zusätzliches Ladevolumen, war aber nur bei dem Edition Modell des Opel Agila in teilbarer Form erhältlich. Das Basismodell bot in seiner serienmäßigen Ausstattung neben einer geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung und höhenverstellbarem Fahrer- und Beifahrersitz, auch die Wahl zwischen 5-Gang Schaltgetriebe und 4-Stufen Automatik. Der Faktor Sicherheit nahm beim Bau des Opel Agila einen hohen Stellenwert ein, so wurden Front- und Seitenairbags, ABS inklusive Bremsassistent und PRS auch im Basismodell zum Standard.
Zunächst war der Opel Agila mit zwei Benzinmotoren, die von Suzuki stammten, und einem herstellereigenen Dieselmotor erhältlich. Im Jahr 2008 kam dann ein von Suzuki produzierter Commonrail-Diesel mit serienmäßigem Dieselrußpartikelfilter nach. Im Februar 2010 bot Opel den Kleinwagen zusätzlich mit einem LPG-Autogasantrieb an.

















