Der Opel Astra ist eine Kompaktklasse mit vielen Gesichtern. Die Geschichte des Modells reicht bis in das Jahr 1936 zurück, wo das Vorkriegsmodell unter dem Namen Kadett bis 1940 in seinem Ursprungswerk in Rüsselsheim produziert wurde. Durch einen Beschluss der Siegermächte wurde die Produktionsanlage aber demontiert und 1946 in der Sowjetunion erneut aufgebaut. Als 1960 die Produktion der zweiten Generation geplant war, errichtete man das Opel Werk in Bochum. Zwei Jahre später begann die lückenlose Baureihe vom Opel Kadett zum Opel Astra.
Der Opel Kadett A löste das Vorkriegsmodell 1962 ab und wurde von nun an bei jeder neuen Bauserie bis 1991 chronologisch mit dem Alphabet bis zu dem Buchstaben E ergänzt. Sein Aussehen veränderte sich hierbei stetig aufs Neue. So gab es den Kadett B als Fünfsitzer und in zehn Karosserievarianten, während der Kadett C mit seinem Fließheck und den verschiedenen Motorvarianten dem sportlichen Modell zugeordnet wurde. Als 1979 der Frontantrieb in die Kompaktklasse des heutigen Opel Astra einzog, wuchs auch der Innenraum deutlich an. Zum Auto des Jahres wurde 1984 der Kadett E ernannt. Mehr Effizienz und noch mehr Komfort mussten belohnt werden, wenn auch nicht lange.
1991 war es dann endlich so weit. Mit neuem Gesicht und neuem Namen, nämlich Opel Astra, versuchte der Konzern aus dem Schatten seiner Konkurrenz zu treten. Doch die Zulassungsstatistik belegte einen weiteren Rückgang, was mit den allgemeinen Qualitätsproblemen in den 90er Jahren zusammenhing. Die Folgemodelle ab dem Jahre 1998 von Opel Astra G bis Opel Astra J konnten den damaligen Erfolg leider nicht mehr einholen.




































