Motoröl: Schäden durch Unterschiede
Motoröl ist nicht gleich Motoröl. Aber worauf kommt es an? Es gibt verschiedene Typen des Schmierstoffs, die auf unterschiedliche Weise gekennzeichnet sind. Da es schädlich für den Motor sein kann, verschiedene Öle zu mischen, sollte man sich informieren, was es mit den verschiedenen Typen auf sich hat. Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich an die Vorgaben des jeweiligen Auto-Herstellers zu halten, welches Öl in welcher Menge für den Motor geeignet ist.
Gängig sind Motoröl-Kennzeichnungen wie 5W40 oder 10W30. Sie bezeichnen die Temperaturbereiche, für die das Öl entwickelt wurde. Die beiden Zahlen in der Kennung geben die Spannweite des Einsatzfeldes an. Ein Motoröl, das einen höheren Wert hat, ist damit für heißere, eines mit einem niedrigen eher für kältere Temperaturen ausgelegt. Für mitteleuropäische Witterungsverhältnisse ist ein Öl mit einer Kennung von 10W30 ausreichend.
Von entscheidender Bedeutung ist die Art des Motoröls. Hier gibt es synthetisches Öl, halbsynthetisches Öl und Mineralöl. Synthetisches Öl und Mineralöl sind nicht mischbar. Ist der Motor also mit einem von beiden befüllt, kann das andere nicht nachgefüllt werden. Die Folge wäre sonst, dass das schwerere Öl sich ablagern und das leichtere ungenutzt auf der Oberfläche schwimmen würde.

Beim Nachfüllen des Motoröls sollte es immer zum Auto passen. (Quelle:© Jürgen Fälchle - Fotolia.com)
Das halbsynthetische Öl kann dagegen mit beiden anderen Ölen eingesetzt und gemischt werden. Wurde die letzte Befüllung von der Werkstatt vorgenommen, dann reicht ein Blick unter die Motorhaube. Dort wird ein Zettel angebracht, auf dem steht, welches Öl sich im Motor befindet. Unproblematisch ist es übrigens, verschiedene Temperaturbereiche zu mischen, solange die Typen miteinander kompatibel sind.
(fr)


















