Die Fahrzeugbezeichnung des VW Caddy verwendet der Automobilhersteller Volkswagen innerhalb Europas erstmals ab 1983 für diverse Nutzfahrzeuge auf PKW-Basis. Mit dem ersten Caddy war beabsichtigt, ihn für den nordamerikanischen Automarkt unter der Bezeichnung Rabbit Pickup zu bauen. Als zweisitziger Pritschenwagen war er eine Ableitung des VW Rabbit, der wiederum eine US-Variante des VW Golf I darstellte.
Bei der TAS, ein Automobilwerk in Sarajevo, wurde der erste VW Caddy, fast baugleich mit der amerikanischen Variante gefertigt. Die Europaversion unterschied sich zum amerikanischen Modell im Wesentlichen beim Erscheinungsbild durch die Scheinwerfer. Während die Amerikaner auf eckige Leuchten setzten, hatte sein Gegenstück markentypische runde Scheinwerfer, wie auch schon das Modell Golf I. Durch den Bürgerkrieg 1992 im Herstellerland wurde die Produktion des Fahrzeugs eingestellt. Erst 2006 sollte es den neuen VW Caddy I, allerdings mit modifizierter Front sowie Einspritzmotoren geben, der zu diesem Zeitpunkt in Südafrika produziert wurde.
Als Pick-up sowie Kastenwagen und Hochdachkombi mit den Bezeichnungen Typ U9 und Typ 9KV ging in den Jahren 1995 bis 2003 die zweite Generation an den Start. Die beiden Modelle unterschieden sich äußerlich sehr stark. Der Pick-up entsprach dem Skoda Felicia Pick-up und der Kastenwagen wie auch der Hochdachkombi waren in überwiegender Baugleichheit zum Modell Seat Inca gehalten. Hierzu gab es lediglich Unterschiede beim Kühlergrill und dem VW-Logo.
Mit der dritten Generation, eingeführt im Jahre 2003, schuf VW einen Kastenwagen auf der Grundlage des Golf V und des Touran. Der VW Caddy Life ist ab 2004 die erste PKW-Caddy-Variante mit sieben Sitzplätzen und darf sich als Großraumlimousine bezeichnen.






















































